BURG - KARTHÄUSERKLOSTER VON VALLPARADÍS

                                                            

Dieses Gebäude, das sich auf der linken Seite des Stroms von Vallparadís befindet, wird in Dokumenten aus dem 12. Jhdt. erwähnt und im 14. und 15. Jhdt. in ein Karthäuserkloster verwandelt. Berenguer Sanlà kaufte das Anwesen und baute dort später seinen befestigten Herrensitz. Es handelte sich um eine quadratische Anlage mit Wehrmauer und Türmen an den 4 Ecken, die von einem Graben umgeben war. Über eine Steinbrücke kann man diese erreichen. In ihrem Inneren erhebt sich der quadratische Mittelturm.

Blanca de Centelles war die letzte "Dame" von Vallparadís. Im Jahre 1344 übertrug sie ihr ganzes Eigentum dem religiösen Karthäuserorden, und im Anschluß daran wurde an die Burg ein Sant Jaume de Vallparadís genanntes Kloster errichtet. In dieser Zeit wurde die Anlage umgebaut, um sie den Bedürfnissen der Mönche anzupassen. Der zweistöckige Kreuzgang ist ein Ergebnis dieser Reformen.

Die Burg wurde in den 50er Jahren restauriert und wird seit dem Jahre 1959 als Museum genutzt. Heute ist sie der Hauptsitz des Museums von Terrassa und nimmt sowohl Wanderausstellungen (in der als Tinellet-Saal bekannten gotischen Halle) als auch eine permanente Ausstellung über die Entwicklung des Gebiets und der menschlichen Besiedlung von Terrassa und deren Bezirk auf.